Picdrop – Bildübertragung für Profifotografen

 

Das sich bei mir in der nächsten Zeit Shootings aller Arten häufen werden, habe ich schon länger nach einer passablen Lösung gesucht, die Fotos direkt nach dem Shooting dem Kunden bzw. dem Model einfach zugänglich machen zu können. In den letzten Jahren habe ich in erster Linie die Dropbox dafür benutzt. Man läd die Fotos direkt in die Dropbox hoch und verschickt den dazugehörigen Downloadlink – das wars dann aber auch schon in Sachen Funktionalität – von der „Benutzeroberfläche“ mit der ich mich nie ganz wohlgefühlt habe ganz zu schweigen.

Mich störte dabei halt auch immer der etwas umständliche Weg  auf dem der Kunde mir die Bildauswahl mitteilen konnte, man musste sich die Bildnummer merken und dann mit mir per Mail oder sogar umständlicherweise per Telefon in Kontakt treten – ging irgendwie aber war nicht wirklich praktisch. Seit einigen Wochen benutze ich jetzt den noch relativ frischen deutschen Dienst Picdrop, der das alles wesentlich komfortabler macht.

Picdrop wurde von Fotografen für Fotografen entwickelt, und das merkt man sofort. Man hat die Möglichkeit direkt aus Lightroom seine Daten auf den Picdrop Server zu laden, oder eben eigenhändig per ftp. Das Programm übernimmt dann die Aufbereitung selbständig. Der Unterschied zu Dropbox ist wie bereits erwähnt, das mein Kunde oder mein Model die Bilder in der Übersicht selbst bewerten, auswählen und herunterladen kann. Sogar Kommentare und Änderungswünsche unter den den Fotos sind möglich die mir in Echtzeit übertragen werden. Model Sarah sieht z.B. dann auch nur Ihre Fotos und nicht die Bilder die ich z.B für den Hundefriseur gemacht habe – einfacher gehts kaum. Zudem hat man die Möglichkeit die Kundengalerien in seine eigene Webseite einzubinden und Kontaktbögen auszudrucken.

 

 

Das Sahnehäubchen ist die Möglichkeit unter den Fotos Links zu meiner Homepage oder zu meinen Social Media Accounts anzufügen. So können Freunde der Menschen mit denen ich in Fotos gemacht habe auf meiner Homepage landen, nachdem das Model den Link zu den Fotos weitergegeben hat – konnte ich zwar noch nicht in meinen Zugriffszahlen auf der Homepage feststellen – klingt auf dem Papier aber schon mal gut.

Klar mit dem Free Account kann man jetzt keine grossen Sprünge machen, aber er beinhaltet alle Grundfunktionen die auch die anderen Abo-Modelle bieten, deren Preisgestaltung ich absolut fair finde. Auch der Support ist klasse – Anfragen werden wirklich zeitnah bearbeitet. 

 

 

Raus aus dem KreaTief!

 

„Wettbewerbe sind was für Rennpferde“ das hat mal jemand gesagt, der sich besser auskannte als ich. In den letzten Jahren habe ich auch nicht wirklich häufig an den typischen Wettbewerben von Zeitschriften und Onlinemagazinen teilgenommen. Der Grund ist einfach das ich zwar hin und wieder mal Spass daran habe mich mit anderen zu messen, aber ich weiss auch das meine Bilder sich durchaus abseits vom fotografischen Mainstream bewegen und somit meine Chancen auf die vorderen Plätze meistens eh nicht besonders gross sind.

Bis zum Jahr 2014 plätscherte meine Fotografie gefühlt eher so vor sich hin – klingt jetzt nach einem harten Urteil, aber so sehe ich es halt. Meine Kreativität erwachte erst richtig mit meinem 2014er 365 Tage Projekt – klar gab es auch mal Tage an denen mir nichts eingefallen ist, weil der Tag so hart war, oder irgendwas anderes anlag, aber im Grossen und Ganzen kann ich sagen das ich in dem Jahr als Kreativer mehr gewachsen bin als in allen Jahren davor – meinen Stil habe ich nebenbei auch irgendwie gefunden – oder eher er mich.

 

Die letzten 8 Wochen des Jahres 2016 und auch die ersten Tage von 2017 waren für mich dann allerdings eine ziemliche Durststrecke – stand doch für mich der erste Umzug nach 15 Jahren  in ein komplett neues Umfeld, mit neuen Menschen an. Jetzt könnte man eigentlich meinen das gerade eine neue Liebe in einer neuen Stadt genug Inspiration bereithält – dem war aber nicht so – irgendwie hab ich wochenlang „nichts gesehen“ wie ich das immer gerne so nenne.

Anfang des Jahres bin ich dann auf der Facebookseite vom Fotomarathon Düsseldorf gelandet – letztes Jahr wollte ich schon teilnehmen, aber die Konditionen des Wettbewerbs haben mir seinerzeit überhaupt nicht gemundet – 5 Stunden mit der Kamera durch Düsseldorf jagen und verschiedene Themen abarbeiten war jetzt so gar nicht meins. Dieses jahr sahen die Modalitäten allerdings ganz anders aus. Man musste sich früh genug anmelden und registrieren – am Vorabend des Wettbewerbs hat man dann das Thema mitgeteilt bekommen das am folgenden Tag in der Zeit zwischen 9.00 und 15.00 umgesetzt und anschliessend hochgeladen werden sollte. Das Thema war „Das Fenster zum Hof“ – der Film von Hitchcock sollte ja bekannt sein. Was jetzt auf dem „Papier“ ungemein stressig klingt, hat meine verschütteten kreativen Kräfte sofort wieder freigelegt – den Film habe ich mir vorher bewusst nicht mehr angesehen, sondern hab abends vor dem Schlafengehen einfach mal mit meiner Barbara die ersten Ideen gesammelt – am nächsten Morgen um 10 waren alle Shootingutensilien parat und das Drehbuch entwickelt – Barbara als mein Model lag im Schnee und zwei Stunden später war alles im Kasten.

 

 

Was ich vor zwei Wochen wieder festgestellt habe ist das man Kreativität, Inspiration und Ideen nicht auf Knopfdruck abrufen kann, aber man kann ihnen den Boden bereiten, damit sie wachsen und gedeien können.

Wenn Ihr also auch mal eine Durststrecke kreativer Art haben solltet, schaut mal rechts und links abseits der ausgetretenen Pfade, begebt Euch wie ich mit dem Wettbewerb einfach mal in eine „Liefern müssen“ Situation, verlasst die vielzitierte Komfortzone.

Ob ich den Wettberb gewinne ist mir nicht wichtig – entscheidend war für mich der unglaublich intensive und erfüllende Entstehungsprozess – klar ist die Aussicht am 3.2. einen Preis in Empfang nehmen zu können und meine Bilder beim Düsseldorfer Photoweekend ausgestellt zu sehen mehr als verlockend, aber ich bin ja kein Rennpferd 😉

 

Mein 2016

Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist ja auch irgendwie immer die Zeit in der man sich seinen in den Feiertagen angefressenen Bauch betrachtet, kurz innehält und dann zurückblickt. In Zeiten wie diesen in denen Fitnesstracker unseren Herzschlag aufzeichnen und sogar intelligente Kloschüsseln unseren Urin analysieren und zahllose Apps uns einordnen und bewerten , ist man als Kunstschaffender wie ich der seine Fotos in die sozialen Netzwerke hochläd natürlich auch dabei – man kann sich nicht wirklich aus der ganzen Sache rausziehen – irgendwann geht der Blick immer auf  die Zahlen und man ordnet sich unweigerlich ein – Bin ich gut genug? Und wenn ja – wie gut bin ich? Warum haben die anderen mehr Erfolg? 

Wenn ich mir so meine Statistiken für 2016 ansehe, dann kann ich mich eigentlich bequem zurücklehnen – aber das ist mir zu wenig. Am Anfang meiner Social-Media Laufbahn vor etwa 6 Jahren hatte ich ständig Likes,Klicks und Kommentare im Blick und war reelmässig geradezu frustriert wenn meine neusten Werke nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben die sie meiner Meinung nach verdient hatten. „Hey Sebastian – stell doch mal ne nackte Frau in eine Fabrikruine – das gibt viele Likes!“ – hat mir tatsächlich mal jemand geraten. Die Frage ist, machen mich viele Likes und Klicks zu einem glücklicheren Menschen? Natürlich lebe ich als Künstler auch vom Lob und Bewertung, aber lässt sich Erfolg an Statistiken festmachen?

2016 bin ich an einem Punkt in meinem Leben (als Fotograf) angelangt, an dem ich festgestellt habe wie unwichtig und unbedeutend diese Algorithmen für mich sind. Ich habe Bilder erschaffen die gemessen an nackten Zahlen eher erfolglos waren, aber für mich einen nicht messbaren emotionalen Wert hatten ,wie z.B das Foto das ich von meinen Freunden bei ihrer Hochzeit gemacht habe.

 

Oder das Bild aus meiner „Gaia“ Serie – als ich vom Baum stieg, von dem ich das Foto aus gemacht hatte, beschlich mich plötzlich das Gefühl gerade etwas besonderes erschaffen zu haben – dieses Gefühl ist ewas ganz einmaliges, eine Erkenntnis die mich wie ein Blitz durchzuckt und mich laut anschreit „Geiles Foto – haste gut gemacht“. Ich kann von wirklich jedem Bild das ich 2016 gemacht habe behaupten das es genauso geworden ist wie ich es mir vorgestellt habe – ja, manchmal sogar noch besser – das ist für mich mehr wert als alles andere. Klingt jetzt nicht so schlecht oder? Kommt gut ins neue Jahr!

 

 

Ein neues Kapitel

Eigentlich bin ich ja so eher weniger der „New Year – new me“ Typ, aber 2016 war für mich ein unglaublich geniales,verrücktes und erfolgreiches Jahr voller Überraschungen und Veränderungen. Ich habe meine Traumfrau getroffen, mit der ich gerade zusammengezogen bin, ich habe meine Fotografie weiterentwickelt und ich bin gerade dabei mein Atelier/Studio einzurichten. Also alles Tutti könnte man meinen, wäre da nicht meine alte Webseite die ja seit meinem abgebrochenen „52 Wochen/52 Kameras“ Projekt Anfang März mehr oder weniger brach lag. Vor einigen Wochen habe ich mich deshalb entschieden mir was neues basteln zu lassen.

Hier ist sie dann also – meine neue Homepage – In den nächsten Wochen werde ich die diversen galerien nach und nach auffüllen und vor allen Dingen werde ich hier regelmässig bloggen.

Viel Spass beim Bilder anschauen über die Feiertage – wir lesen uns.

 

Die 12 Geschworenen

Auch in diesem Jahr hatte ich wieder die Möglichkeit die Generalprobe eines Theaterstückes unter der Regie von Sven Post im Kulturforum „Alte Post“ in Neuss zu fotografieren.

Dieses Mal habe ich die Bilder komplett in Monochrom gehalten, da auch Bühnenbild und Kostüme sich der Dramaturgie folgend auf Schwarzweiss beschränken.

Die 12 Geschworenen:

Nach einer sechstägigen Gerichtsverhandlung sollen zwölf Geschworene über das Schicksal eines neunzehnjährigen Jungen entscheiden, der seinen Vater kaltblütig mit einem Messer ermordet haben soll. Stimmen die zwölf für „schuldig“, landet der Angeklagte auf dem Elektrischen Stuhl, bei „nicht schuldig“ wird er freigesprochen. Das Urteil muss einstimmig ausfallen.

Schauspiel von Reginald Rose. Für die deutsche Bühne dramatisiert von Horst Budjuhn.
Eine Produktion der Schule für Kunst und Theater der Stadt Neuss, Kulturforum Alte Post.

Mit: Bozana Brozovic, Franziska Flachs, Daniel Feldmeier, Manuela Furlani, Kerstin Gierse, Falk Merlin Grossmann, Karin Gunasegaran, Tamara Hoppe, Christine Jansen, Werner Markowitz, Rita Massaro, Silke May, Traudel Pothen-Salvati, Martin Wolfers.

Regie: Sven Post
Regieassistenz: Tamara Hoppe
Bühne:Jürgen Zaun
Bühnenbildassistenz: Faye Blazina
Kostüme: Sergio Abajur

Weitere Termine:
So. 20.09.
Fr. 25.09.
Sa. 26.09.
Mi. 30.09.
Fr. 02.10.

Jeweils 20:00 Uhr

 

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Zombiewalk Düsseldorf

Heute habe ich mich mutig der Zombiehorde beim Zombiewalk Düsseldorf entgegengeworfen 🙂

 

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Bärte!

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Mit diesem ausdruckstarkem Portrait von einem schweizer Bergbauern startete HENDRIK LOHMANN vor 4 Jahren sein „BEARD PROJEKT“

Gestern Abend war ich dann auf der Vernissage vom „Beard Project“. Der Düsseldorfer Fotograf Hendrik Lohmann hat in den letzten 4 jahren Bärte aller Altersstufen,Nationalitäten und Farben fotografiert. Natürlich waren auch einige seiner Modelle anwesend. Später durfte ich dann zwecks Bartschnitt auf dem Stuhl von Julia von „Langschmidt“ platznehmen – die Fotos davon hat übrigends Metta Brütt gemacht.

Hendriks Arbeiten könnt Ihr noch bis Ende September in der Vintage Fabrik auf der Nordstr.4 in Düsseldorf bewundern.

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Adobes nebeliges Geschäftsgebaren

Mit dem heutigen Update hat Adobe seinen Cloud Applikationen einige neue Features verpasst – nicht aber der Kaufversion von Lightroom 6.

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So ist z.B die neue „Dunst entfernen“ Funktion nur für Adobe Cloud Kunden verfügbar – User die sich im Besitz der Kaufversion von Lightroom 6 befinden schauen in die sprichwörtliche Röhre. So praktisch das neue Feature auch ist, so undurchsichtig und nebelig ist hier Adobes Geschäftsgebahren, wird doch hier im Grunde eine Zweiklassenkundschaft gefördert. Der Konzern nutzt hier offenbar seine dominierende Stellung im Markt aus um noch mehr Abokunden abzugreifen.

Hätte man zum Beispiel der aktuellen Photoshop Version die Erweiterung spendiert, und stattessen die User von Photoshop Elements, das ja von seiner Grundausstattung eher den Anfänger anspricht , leerausgehen lassen, so wäre der Schritt nachvollziebar gewesen, aber in der jetzigen Situation bleibt ein äusserst fader Beigeschmack.

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Natürlich waren Update und Inhalt im Vorfeld angekündigt, trotzdem ist das Ganze mal eher unelegant gelöst und wird in Zukunft mit Sicherheit für weitere Verstimmungen sorgen. Adobe hätte gut daran getan sich die „Dunst entfernen“ Funktion zu sparen und stattdessen für mehr Transparenz seinen Kunden gegenüber zu sorgen.

 

 

Oldtimerverkehr auf der Linie 712

Oldtimerverkehr auf der Linie 712

In Zusammenhang mit mehreren Veranstaltungen in Düsseldorf boten Rheinbahn und „Linie D“ am Sonntag, den 14. Juni 2015, einen umfangreichen historischen Linienverkehr an. Von 11:00 bis 18:00 Uhr verkehrten insgesamt neun Oldtimerzüge auf der Strecke Staufenplatz – Grafenberger Allee – Wehrhahn – Jan-Wellem-Platz – Heinrich-Heine-Allee – Graf-Adolf-Platz – Bilk S-Bf. – Hellriegelstraße .

Als Ratinger habe ich mich natürlich für die Linie 712 entschieden, die in dieser Form im Zuge der Wehrhahnlinieneröffnung Anfang 2016 in Ihrer jetzigen Form verschwinden wird.

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365 – Auf der Zielgeraden – ein Resümee

Am 1.1. 2014 habe ich mein 365er Projekt begonnen. Ich war am Anfang nicht wirklich überzeugt von der ganzen Sache – die Aussicht jeden Tag ein Foto machen zu müssen erschien mir als eher Zwanghaft und Stressig, bietet der Alltag doch genug Termine und negative Ablenkungen.

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Nach den ersten Wochen hat sich allerdings etwas ereignet, mit dem ich nie gerechnet hätte – Meine Kreativität ist förmlich explodiert – natürlich hatte ich mir selbst Beschränkungen auferlegt, um das ganze auf eine etwas ansprechendes Niveau zu heben – keine Fotos von Essen oder Partys – trotzdem, sprudelten Ideen manchmal im Stundentakt, und meine Ideenotizbuch füllte sich nach und nach.Hilfreich und inspirierend war auch der Austausch in verschiedenen FlickR oder Facebookgruppen, in denen andere Fotografen den gleichen Weg einschlugen wie ich, einige sind nach einigen Wochen am Wegesrand zurückgeblieben, wieder andere haben mit mir das Ziel erreicht.

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Natürlich gab es auch Frusttage. Verregnete Samstage an denen ich völlig unkreativ war, Abende nach 12 Stunden im Hauptjob, an denen ich einfach keine Kraft hatte die Kamera in die Hand zu nehmen, die selbstauferlegte Regel das gemachte Foto auch wirklich jeden Tag zu veröffentlichen und natürlich vorher zu bearbeiten – aber an Aufgeben habe ich nie wirklich gedacht und ich stehe hinter jedem meiner 365 Bilder und würde alle genauso wieder machen. Im Endeffekt habe ich in diesen 365 Tagen mehr über Kreativität und Fotografie gelernt als in den 8 Jahren davor in denen ich ambitioniert fotografiere. Das Projekt hat mir gezeigt was Fotografie mir eigentlich bedeutet und leisten kann – eine Tür in meine Seele zu öffnen, Mir selbst den Spiegel vorzuhalten – ich glaube , das sieht man auch an einigen meiner Bilder. Und ja – ich habe auch eine ganze Menge neues über mich erfahren, was das jetzt genau ist verrate ich allerdings nicht 😉

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Und 2015? Ja, auch für das neue Jahr habe ich schon vor einigen Wochen eine Fortsetzung meines Projektes geplant, habe mich aber vor einigen Tagen entschieden mir erstmal einige Wochen Ruhe zu gönnen um meine Akkus wieder aufzuladen.

 

Ein grosses Dankeschön geht noch mal an alle, die meine Fotos angesehen,kommentiert und kritisiert haben, an alle die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, und natürlich an meinen alten Fotokumpel Falk, der mich angestiftet hat. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen.