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So ganz ohne Mammutprojekte kann ich ja nicht leben, also habe ich mir nachdem ich 2014 und 2015 schon 365 Tage Projekte gemacht habe gedacht – ich lege mal wieder los.

Mein Plan für 2016 wird sein das ich jede Woche mit einer anderen Kamera aus meiner mittlerweile ständig wachsenden Sammlung einen Film zu verschiesse. Nach Abschluss der jeweiligen Woche stelle ich Euch kurz die jeweilige Kamera vor und zeige Euch die Fotos die ich dann aus dem Labor abgeholt habe.

Da liegt ein ziemlicher Wust an Arbeit vor mir, aber ich stehe ja auf Herausforderungen, und freue mich wie auch schon in den vergangenen beiden Jahren auf Euer Feedback 🙂

 

Woche 1

NIKON EL2

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Die NIKON EL2 von 1977 habe ich von meinem 2004 verstorbenen Vater geerbt. Lange Jahre stand das gute Stück bei mir einfach nur im Regal rum, da ich ja eher auf Digitale Nikons Fixiert war. Also war es eigentlich keine Frage mein Projekt mit genau dieser Kamera zu beginnen. Mein Vater hat seinerzeit sehr viel mit der Kamera fotografiert – auch jenseits von Urlaubsbildern. Ich habe zwar Kameras die ich häufiger benutze, aber die NIKON würde ich definitiv als erste aus dem brennenden haus retten.

Leider Habe ich die ersten 8 Tage des Jahres mit Grippe Zuhause verbracht, so das ich nicht wirklich viel für das Projekt fotografieren konnte. Mit den ersten wenigen Schüssen bin ich aber trotzdem ganz zufrieden.

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Woche 2

YASHICA  MAT124  Kodak Tri-X 400

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Mit der YASHICA MAT124 begann im Sommer 2012 meine Leidenschaft für sogenannte TLR´s. TLR ist ein Akronym für den Begriff “Twin Lens Reflex”  Diese mit zwei Objektiven ausgestattete Kamera stellt eine direkte Kopie des ROLLEIFLEX – Prinzips da, was bedeutet das durch das erste (untere) Objektiv der Film mit Aufnahmen in der Grösse 6×6 belichtet wird. Das zweite (obere) Objektiv projiziert über einen Spiegel ein seitenverkehrtes Abbild auf eine Einstellscheibe in den Lichtschacht.

Das Fotografieren mit diesen Zweiäugigen Kameras übt einfach eine bestimmte Faszination aus – man schaut von Oben ganz entspannt durch den Lichtschacht und sieht das Motiv beinahe dreidimensional. Hat man sich dann für eine passende Kombination aus Blende und Belichtungszeit entschieden, löst man aus – es sei denn inzwischen haben sich die Lichtverhältnisse wieder geändert, weil man ja mit der Bildkomposition und den diversen Hebeln und Rädchen beschäftigt war – das ist dann das vielzitierte entschleunigte Fotografieren 😉

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Woche 3

YASHICA Eelectro 35G

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Die YASHICA Electro 35G ist eine meiner liebsten Kameras aus meiner Sammlung. Wie viele der in den 70er Jahren gebauten Messucher Kameras besticht auch diese Japanerin durch ihre robuste Verarbeitung. Begeistert hat mich von Anfang an das sehr Lichtstarke Objektiv und natürlich die Zeitautomatik. Die Zeitautomatik ist für mich die sinnvollere Halbautomatik, weil der Fotograf die Kontrolle über die Schärfentiefe behält.

Das Fotografieren geht für eine Messucherkamera überraschend komfortabel von der Hand – Wunschblende ( 1:1,7 – 1:16) auswählen, scharf stellen,dann den Auslöser halb durchdrücken.  Leuchtet die rote Lampe auf der Kamera: kleinere Blende wählen. Ein gelb/oranger Pfeil zeigt hingegen an, dass die Belichtungszeit länger als 1/30 s ist, man also entweder ein Stativ oder eine grössere Blende wählen sollte. Jetzt durchdrücken und ab sofort  übernimmt die Zeitautomatik: Die Kamera wählt die Belichtungszeit automatisch.

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Woche 4

EXA 1/ Kodak Porta 400

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EXA ist eine Baureihe einfacher Spiegelreflexkameras aus dem Ihagee-Werk in Dresden, das 1936 mit der bekannten „Kine Exakta“ die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera der Welt herstellte.

Die EXA-Kameras sind vollmechanische und sehr robuste Kameras. Die Produktion begann 1949 und endete 1990. Es wurden fast 1 Million EXA hergestellt. Das höherwertige Schwestermodell ist die Exakta. Während 1973 im Zuge der Fusion von Ihagee und Pentacon auf die Produktion der EXAKTA zugunsten der Praktica-Baureihe verzichtet wurde, stellten die EXA-Modelle bis 1990 die Einstiegsmodelle ambitionierter Amateurfotografen in der DDR dar.

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Woche 5

LOMO Lubitel 166B

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Eigentlich wollte ich Euch ja heute wieder einen Ganzen Haufen neuer Bilder von meinem Analog Projekt zeigen, diesmal allerdings muss ich Euch enttäuschen. Ich habe lediglich ein einziges annähernd scharfes Foto mit der Kamera hinbekommen.

Als ich die Knipse das letzte mal vor 4 Jahren benutzt habe, hat sie trotz Ihrer einfachen Optik und Bauweise zumindest scharfe Fotos geliefert, aber irgendwann in den letzten 4 Jahren hat die Entfernungseinstellung beschlossen in Rente zu gehen.

So ist das bei einem Projekt mit alten gebrauchten Kameras – man weiss letzten Endes nicht immer 100% was man bekommt.

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Woche 6

Canon Canonet QL17

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Die Canon Canonet QL17/GIII ist eine Kleinbildformat-Meßsucherkamera mit automatischer Sichtfeldkorrektur (Parallaxe) und fest eingebautem 40 mm-Objektiv mit sagenhafter Lichtstärke von 1:1.7. Sie ist der krönende Abschluß und gleichzeitig die hochwertigste Kamera aus der Canonet-Serie, von der die letzten 1982 gebaut wurden.

Wer schon immer mal einen Hauch von Leica Feeling vor dem Auge haben möchte ist mit der kleinen Canon sehr gut bedient. Klar, an die Langlebigkeit der Kult Knipsen aus Wetzlar kommt die Kamera jetzt nicht ran, aber wenn man ein fehlerfreies exemplar erwischt, kann man sich lange an Ihr erfreuen. Meine habe ich übrigens für ein Drittel des gängigen Kurses, also für etwa 30 Euro bei ebay erstanden. Der Verschluss war völlig verharzt – mit ein wenig feuerzeugbenzin und etwas Geschick habe  ich den Verschluss wieder zum laufen gebracht.

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