Es ist Freitag! 10#

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Festivals sind Ausnahmezustand!

Aber nicht nur das – sie liefern oft genug schöne Geschichten. Für mich als Konzertfotograf der auch mal hinter und neben die Kulissen schauen darf passieren die schönsten Festivalstories oft genug abseits der Bretter die die Welt bedeuten. So auch vor ein paar Wochen auf meinem Lieblingsfestival. Das Dong Open Air ist ein wunderbares, intimes Metalfestival das sich auch im 19. Jahr seines Bestehens rühmen kann ein Festival von Fans für Fans zu sein, auch wenn die Macher eines weitaus berühmteren Festivals im Norden dieses Prädikat immer noch für sich beanspruchen.

Desirees Wunsch

Und eben diese Intimität sorgt für eine gewisse Nähe zwischen Veranstaltern und Besuchern – man geht aufeinander zu und auch aufeinander ein – Wünsche werden oftmals schnell und unbürokratisch erfüllt. Zum Beispiel der Wunsch meiner Freundin Desiree einfach mal Crowdsurfing beim Auftritt Ihrer Lieblingsband Moonspell zu machen. Der Durchschnittskonzertbesucher macht sowas einfach, bei Desiree sieht die Sache etwas komplexer aus, denn sie ist von Ihrer Geburt an die meiste Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen, der solche Aktionen natürlich erschwert. Desiree trug den Wunsch nach einem Crowdsurfing Ausflug warscheinlich schon seit ihrem ersten Besuch beim ersten Dong Open Air mit sich herum, hat sich aber nie wirklich getraut – bis Ihr Bekannter „Klix“ der zwar auch „nur“ Besucher ist, aber irgendwie jeden kennt sie überredet hat. Ein paar Helfer waren schnell gefunden, die Security im Bühnengraben hat auch bereitwillig mitgemacht und ich durfte diese wundervollen und emotionalen Momente festhalten. Und eben diese emotionalen Momente sind der Grund warum ich das mit der Fotgrafiererei so liebe 😉

 

Es ist Freitag! #5

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Bad Niedergang

Lost Places in Bad Pyrmont

Bei Kurorten denkt man ja normalerweise an Menschen mit Rollatoren die salziges Wasser aus Plastikbechern trinken und nicht gerade an Lost Places – dachte ich auch, bis ich im Februar zum ersten Mal in dem beschaulichen Ort im äussersten Norden von NRW gelandet bin. Mir sind sofort die zahlreichen geschlossenen und dem Verfall preisgegebenen einst herrschaftlichen Kurhotels aufgefallen. Ziemlich schnell hatte ich die Intention zu einer neuen Serie. Angeregt durch meinen  Aufententhalt in Bad Pyrmont habe ich mich mal mit dem Niedergang der dortigen Kurbetriebe befasst.

Spätestens mit dem vom damaligen Bundesgesundheitsminister Seehofer beschlossenen Sparpaket und der damit verbundenen Kürzung der Reha Zeiten und dem daraus entstandenen Abbau von über 40.000 Arbeitsplätzen im Gesundheitswesen begann der Niedergang im Kurwesen das allein bis 1999 zur Schliessung von 120 Betrieben führte. Bereits mit den Blüm’schen Gesundheitsreformen begann in ganz Deutschland 1989 der Niedergang der Kurorte und Heilbäder. Zuerst wurden zum Beginn des Jahres 1989 die Kassenzuschüsse für die so genannten „offenen Badekuren“ drastisch gesenkt und zugleich eine Eigenbeteiligung eingeführt.

Der Erfolg allein dieser Maßnahmen war durchschlagend: Die Zahl der von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschussten offenen Badekuren sank innerhalb eines Jahres von 821.189 im Jahr 1988 auf nur noch 435.042 Kuren im Jahr 1989. Diesen gut 50 prozentigen Rückgang konnten insbesondere die kleinen bis mittelständischen Beherbergungsbetriebe nicht mehr auffangen, da gleichzeitig die Zahl der der stationären Krankenkassenkuren deutlich zunahm. Im Ergebnis verlagerte sich das „Kurgeschäft“ also von den klein- und mittelständischen Beherbergungsbetrieben hin zu den großen „konzernmäßig“ geführten Bettenburgen. Dieser negative Bundestrend erfasste auch Bad Pyrmont mit seinen vielen privatgeführten Hotels die oftmals , wenn sie nicht sofort schliessen mussten dazu gezwungen waren sich durch extreme Einsparungen zu retten welche in der Folge in einen Investitionsstau mündeten. Im Ergebnis konnte man mit den konzernmässig betriebenen „Bettenburgen“ nicht mehr mithalten. Für viele Orte natürlich katastrophal, für mich der sich auch mal mit Lost-Place Fotografie befasst ein Glücksfall.

ES IST FREITAG! #3

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Ich packe meinen Fotorucksack und…

 

stehe , wenn Ihr das lest warscheinlich schon im Fotograben, der ja eigentlich Bühnengraben heisst, oder sitze gemütlich Backstage beim Bier und warte auf die nächste Band.
Neben dem Rumstehen und Biertrinken gibts da natürlich noch ein paar andere Dinge die mich an der der Konzertfotografie begeistern, doch das würde jetzt zu weit führen – um das ganze mal ein bisschen abzukürzen, zeig ich Euch einfach was ich so auf Festivals oder Konzerte mit nehme.

 

 

 

 

NIKON D850
Die Nikon D850 hab ich mir im September 2017 direkt am Erscheinungstag geholt. Ich schwöre seit 2007 – also seit ich halbwegs mit Anspruch fotografiere auf Nikon. Schon der Vorgänger D800 hat mich 5 Jahre lang ohne Ausfälle auf Festivals begleitet und literweise Bier und Staub abbekommen. Mit der D850 hat Nikon die im Moment warscheinlich beste DSLR auf dem Markt – besonders begeistert bin ich vom aktuellen Chip, der besonders bei rotem Bühnenlicht eine bessere Figur macht als seine Vorgänger. Über die genialen Iso Fähigkeiten der Kamera muss ich glaube ich keine Worte mehr verlieren. Das beste ist aber das ich die Kamera quasi blind bedienen kann – was in dunklen kleinen Undergroundkaschemmen von Vorteil sein kann. Meistens nehme ich den original Nikon Batteriegriff mit, einfach weil die Kamera im Hochformat einfacher zu bedienen ist und mir nicht so schnell der Saft ausgeht wenn ich mal 3 Tage lang keine Steckdose in der Nähe habe. Klar, die original Nikon Batteriegriffe sind wesentlich teurer als die nachgemachten Chinateile, aber ich geb doch nicht 4000 Euro für eine Kamera aus um dann ein schlecht verarbeitetes Plastikteil für 40 Euro dranzuschrauben auf das ich mich nicht verlassen kann.

 

Tamron SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD G2

Quasi mein Brot und Butter Objektiv an der Nikon – wesentlich besser verarbeitet wie der Vorgänger. In den Venues und auf den Festivals auf denen ich unterwegs bin, reichen mir die 70mm am langen Ende vollends – zumal das Pixelmonster D850 Crops mit immernoch genialer Bildqualität ermöglicht. Dickes Plus ist natürlich der Bildstabilisator der auch mal Fotos mit 1/40 aus der Hand ermöglicht. Für das Nikon Pedant legt man beinahe 1000 Euro mehr auf den Tisch – was die Abbildungsqualität angeht tun sich eigentlich beide nicht viel.

 

 

Nikon AF-S Zoom-Nikkor 14-24mm 1:2,8G ED

Mit fast einem Kilo macht sich das Glas ziemlich schnell im Fotorucksack bemerkbar, genauso wie in meinem Geldbeutel, aber was sind schon 1800 Euro, wenn man dafür das vielleicht beste Ultraweitwinkel Zoom überhaupt bekommen kann. Die Bildqualität ist brutal gut – scharf bis in den letzten Winkel. Auch wenn ich es nicht auf jedem Konzert einsetzte , sind die perspektivischen Möglichkeiten die mir der 114° Bildwinkel ermöglicht einfach nur geil.

Nikon 70-210mm f/4-5.6

Falls ich doch mal was längeres brauche, nehme ich gerne mal das 70-210er mit. Das Teil hab ich mal für 60 Euro von meinem Fotodealer mitgenommen um im Urlaub mal ein paar Vögel am Strand zu fotografieren. Das Objektiv hat zwar auch schon 30 jahre auffm Buckel, ist ein Schiebezoom mit langsamen AF, aber an der Nikon D850 macht es nen ganz soliden Job.

 

Leica M6 mit Voigtländer Nokton 35mm und Elmar 50mm

Ja, ich gebs zu – ich bin mittlerweile ein ziemlicher Leica Fanboy – die M6 hab ich mir Anfang des Jahres gegönnt und tatsächlich auch schon auf 2 Festivals dabei gehabt. In der Theorie klingt das Fotografieren auf Konzerten ohne Autofokus nach einer ziemlich blöden Idee, aber zum einen hats ja Jahrzehntelang auch mit manuellen Fokus geklappt und zum anderen ist es gar nicht so schwer, wenn man nämlich einmal die Entfernung richtig geschätzt hat dann brauch man fast nicht mehr den Schnittbildindikator zu beachten. An Filmmaterial nehm ich am liebsten Kodak Porta oder auch mal einen Tri-X mit.

Lowepro LP37016-PWW Flipside Trek Kameratasche BP 350 AW

Jahrelang hab ich mich mit sperrigen, viel zu grossen Rucksäcken abgeschleppt, die mich regelmässig dazu verleitet haben noch mehr Kram einzupacken den ich dann am Ende doch nicht gebraucht hab. Hey – da ist ja noch Platz – kommt die Rolleiflex halt auch noch mit. Der Lowepro LP37016-PWW Flipside sieht von aussen relativ kompakt aus , bietet aber genug Platz für den ganzen Krempel den ich Euch hier gerade aufgezählt habe.

Und sonst so?

Ich schwöre seit jeher auf Eneloop Akkus mit denen ich meinen Batteriegriff füttere. An Speicherkarten spare ich auch nicht – da leiste ich mir eigentlich immer die San Disk Karten. Ansonsten kommt noch mein Sunsniper Gurt mit und natürlich diverse Brillenputztücher.
Fotos vom Dong Open Air zeig ich Euch dann nächste Woche 😉

Bis Freitag!

Es ist Freitag! #2

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Vom puzzeln und träumen

Auch dieser Blogpost beginnt mit einem Geständnis: „Ja ich liebe Dinge“ und ich liebe besonders Symbole. Wie Euch vielleicht schon aufgefallen ist gibt es in meinen Bildern regelmässig wiederkehrende Elemente – in meinem Fall sind es Nägel oder Puzzelteile, die es mir besonders angetan haben.

Wann genau das alles angefangen hat kann ich nicht mehr so genau sagen – irgendwann 2014 im Rahmen meines 365 Tage Projektes habe ich angefangen Puzzlestücke in allen Variationen zu fotografieren.

 

Traumsymbol „Puzzle“ – Versuch einer Deutung

Im Bereich der Traumdeutung ist das Puzzle ein Symbol das für den Wunsch des Träumenden steht, eine Lösung für ein Problem zu finden. Wenn ich jetzt auf die Zeit in meinem Leben um 2014 zurückblicke trifft das auf jeden Fall auf mich zu. Ich war ständig auf der Suche, mein Selbstvertrauen war in vielen Bereichen im Keller doch die intensive tägliche Beschäftigung mit der Fotografie hat automatisch Türen aufgestossen hinter denen sich Symbole verbargen. Da habe ich unbewusst etwas freigelegt und zu Tage gefördert was in meinem Unterbewusstsein verborgen war – immer wieder faszinierend was Kunst im Allgemeinen und Fotografie im Besonderen mit uns Menschen anstellt.

 

Für die Traumdeutung ist es wichtig in welcher Form das Puzzle im Traum in Erscheinung tritt. Passen alle Teile zusammen hat man meistens auch schon einen Ausweg aus einer schwierigen Lebenssituation gefunden. In meinem Fall hab ich es je nach Gemütslage eingefrohren, verbrannt oder zerstört – ziemlich unheimlich – oder?

 

Wenn das Puzzleteil hingegen einzeln auftritt, drückt es die Unsicherheit und Unvollkommenheit des Träumenden aus. Eigentlich bin ich ein Mensch der sich der Ratio verpflichtet fühlt – ich glaube weder an Geister, Götter oder Tierkreiszeichen, aber die Erklärung der Traumdeutung für mein Lieblingssymbol passt für mich wie die vielzitierte Faust aufs Auge. Das ist allerdings soweit ich weiss nur die europäische Sicht in Sachen Traumdeutung – wie die Interpretation auf anderen Kontinenten aussieht kann ich nicht sagen. Was ich allerdings faszinierend finde ist das das Puzzleteil als solches überall „verstanden“ wird – ob in Kapstadt, Karlsruhe oder auf Kamtschatka.

 

Im Moment bin ich an einem Punkt in meinem Leben angelangt an dem ich behaupten würde das ich das bin was man landläufig glücklich nennt – trotzdem tauchen auf meinen Bildern immer noch regelmässig Puzzleteile auf und wenn ich irgendwo unterwegs bin und eins finde nehme ich es meistens mit.  😉

In den nächsten Tagen werde ich mir auch noch einige weitere Puzzlestücke auf meinen Arm tättowieren lassen. Meine Liebe zu Symbolen geht sogar unter die Haut.

Bevor ichs vergesse: Mein guter Freund Sven Beutemann hat mir letzte Woche ein geniales Video gebastelt:

Bis Freitag!
Sebastian

 

 

 

 

Es ist Freitag! #1

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Ich gestehe – ja ich bin Topophil!

 

Keine Angst – das ist nicht ansteckend – bis ich vor einigen Monaten einen Artikel darüber im von mir sehr geschätzten Kwerfeldein Magazin gelesen hab, wusste ich überhaupt nicht von der Existenz dieses Krankheitsbildes. In meinem besonderen Fall gibt es ja so einige Zustände die von der Norm abweichen, gerade in Verbindung mit der Fotografie, insoweit hat es mich nicht gewundert das zum G.A.S Syndrom (also das unkontrollierte Anhäufen von Kameras) jetzt also noch was dazu kommt.
Dem Dichter Wystan Hugh Auden wird zugeschrieben, dass er das Wort „Topophilie“ geprägt hat, um eine starke psychologische bzw. emotionale Anziehungskraft für einen besonderen Ort zu beschreiben.

Eine aktuelle psychologische Studie des National Trust in Grossbritannien untersuchte mit Hilfe von MRT-Scans diese erstmals beim französischen Philsophonen Gaston Bachelard aufgetauchte Idee einer besonderen Ortsliebe.

 

 

Das Gesetz der Serie

 

Ein Forscherteam der Universität Surrey hat herausgefunden, dass Menschen ein besonderes Gefühl des Wohlbefindens empfinden, wenn sie an einen Ort denken oder einen Ort besuchen, dem sie eine besondere Bedeutung beimessen.
Hätte ich jetzt auch so gewusst 🙂 Ich habe ja 16 Jahre in Ratingen in ein und der selben Wohnung direkt am Wald gelebt , wer von Euch sich also vielleicht mal meine Bilder der letzten Jahre angesehen hat, dem wird bestimmt aufgefallen sein, das bestimmte Orte immer wieder auftauchen. Diese Orte sauge ich bewusst immer wieder förmlich in mich auf um eine Beziehung zu ihnen einzugehen.

Gerade diese „Höhle“ – die eigentlich eine Ruine einer alten Bahnverladestation ist, hat es mir besonders angetan. Sie ist nicht einfach nur eine Shootinglocation, sondern ein Seelenort für mich den ich nicht nur zum Fotografieren aufsuche, sondern auch einfach mal um nur für mich zu sein. Ich mag das Wort „Location“ sowieso nicht gerne, da es kalt und berechnend klingt, also so gar nicht das womit ich Fotografie in Verbindung bringe.

 

Seelenorte

 

Auch dieser kleine Tümpel in Ratingen ist ein Ort an den ich immer wieder gerne zurückkehre. Gelegentlich muss ich  einem Seelenort sein Bild förmlich abringen, weil er mich fasziniert und gleichzeitig piesackt mit seinen Dornenbüschen die von Besuch zu Besuch undurchdringlicher werden. Manchmal ist dann mein Seelenort einfach ein anderer wie beim vorherigen Besuch, eben weil die Natur das Licht setzt und für die Kulisse sorgt  in dem sie einfach mal ein paar Baumstämme verteilt – ganz im Gegensatz zu meinem kleinen Studio, das meistens gleich ist – es sei denn unser Kater wirft mal wieder eine Lampe um.

Yashica

Yashica – Die Enttäuschung des Jahres?

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Eigentlich wollte ich ja schon längst über die neue NIKON D850 gebloggt haben, aber jetzt ist mir was dazwischen gekommen…

Als vor 2 Wochen eine neue Yashica angekündigt wurde, hatte ich entweder auf eine zweite Fuji X100 gehofft, oder auf eine komplett analoge Kamera mit Film, ähnlich wie die legendäre Yashica Electro.

Die vor wenigen Stunden auf Kickstarter vorgestellte Kamera ist auf der einen Seite ein sehr cooles Teil , auf der anderen Seite dann wieder eine herbe Enttäuschung. Die sogenannte Yashica DigiFilm-Kamera verwendet ein interessantes austauschbares  digitales Filmsystem, bei dem man im Grunde jedesmal einen neuen Sensor mit speziellen Eigenschaften kauft. Will man also Schwarz Weiss haben kauft man eine entsprechende Patrone – für Farbe wiederum eine Patrone mit Farbe und wer analoges Bildrauschen will, der greift zur S/W Patrone mit iso 1400. Die Abwesenheit eines Displays zur Bildkontrolle finde ich auch sehr Reizvoll, ja es gibt sogar einen Spannhebel der nach jeder Aufnahme bedient werden muss um ein neues Foto aufnehmen zu können.

 

Schauen wir doch mal auf die Spezifikationen:

  • 1/3.2-inch CMOS sensor 
  • 14 megapixel 
  • Messucher
  • Lichtstarkes Objektiv f2.8
  • Brennweite 35mm
  • Minimale Aufnahmedistanz 1m
  • 5 wählbare Verschlusszeiten 1s, 1/30s, 1/60s, 1/250s, 1/500s
  • SD Karte
  • Micro USB 
  • Stativgewinde
  • funktioniert mit 2 x AA Batterien
  •  digiFilm

AAAAAAAber:

Ein Sensor der kaum grösser ist als der in meinem Samsung Galaxy S8? Nur 5 Verschlusszeiten? Klar, auf der Habenseite steht die Möglichkeit sich wie bei einer analogen Kamera wieder ganz auf das Bildermachen zu konzentrieren weil man nicht ständig auf ein Display schielt – das hat irgendwie seinen Reiz, weil hier wieder die so oft zitierte Konzentration auf das Wesentliche eintritt. Aber warum hat man der Kamera nicht wenigstens einen  Four Thirds-Sensor spendieren können? Warum diese seltsamen Fimpatronen die zwar auf den ersten Blick nach einem interessanten Konzept klingen – aber hier befürchte ich das man das Ganze als Gelddruckmaschine missbrauchen wird. Schade – hier wäre mehr drin gewesen – vermutlich ordere ich mir aber trotzdem eine.

Mehr auf:  Kickstarter

Werkschau 2017 Mediadesign Hochschule Campus Düsseldorf

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Vorgestern war ich bei der Werkschau der Media Design Hochschule Düsseldorf, und habe mir mal die Arbeiten der Absolventen angeschaut. Eine der ausstellenden Modedesign Studentinnen hat vor einigen Wochen mal vor meiner Kamera gestanden. In Düsseldorf konnte ich dann Ihre Abschlussarbeit sehen die sich mit der visualisierung des soziokulturellen Umfeldes und der persönlichen Entwicklung der Carakteure in „Game of Thrones“ im Hinblick auf den Charakter „Myrcella Baratheon“ befasst. Klingt kompliziert – war aber interessant 😉

Adobes nebeliges Geschäftsgebaren

Mit dem heutigen Update hat Adobe seinen Cloud Applikationen einige neue Features verpasst – nicht aber der Kaufversion von Lightroom 6.

Unbenannt

 

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So ist z.B die neue „Dunst entfernen“ Funktion nur für Adobe Cloud Kunden verfügbar – User die sich im Besitz der Kaufversion von Lightroom 6 befinden schauen in die sprichwörtliche Röhre. So praktisch das neue Feature auch ist, so undurchsichtig und nebelig ist hier Adobes Geschäftsgebahren, wird doch hier im Grunde eine Zweiklassenkundschaft gefördert. Der Konzern nutzt hier offenbar seine dominierende Stellung im Markt aus um noch mehr Abokunden abzugreifen.

Hätte man zum Beispiel der aktuellen Photoshop Version die Erweiterung spendiert, und stattessen die User von Photoshop Elements, das ja von seiner Grundausstattung eher den Anfänger anspricht , leerausgehen lassen, so wäre der Schritt nachvollziebar gewesen, aber in der jetzigen Situation bleibt ein äusserst fader Beigeschmack.

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Natürlich waren Update und Inhalt im Vorfeld angekündigt, trotzdem ist das Ganze mal eher unelegant gelöst und wird in Zukunft mit Sicherheit für weitere Verstimmungen sorgen. Adobe hätte gut daran getan sich die „Dunst entfernen“ Funktion zu sparen und stattdessen für mehr Transparenz seinen Kunden gegenüber zu sorgen.