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50/52 50mm – 52 Fotos



Mein neues Projekt besteht darin das ich Euch in der nächsten Zeit jede Woche ein Foto zeige das mit dem 50mm Objektiv an meiner Nikon D800 entstanden ist. Die Fotos lade ich immer Sonntags hoch und stelle sie hier vor.

Da das neue Jahr nicht mehr ganz so neu ist und ich noch nicht die Gelegenheit hatte mein Projekt vorher zu starten – beginne ich einfach mit 6 von 52.

Aber was ist denn jetzt so besonders an einem Objektiv mit dem man nicht zoomen kann? In erster Linie ist es der Bildwinkel. Die 46° eines 50-mm-Standardobjektivs entsprechen am ehesten unseren  Sehgewohnheiten. Schon ein leichtes 35er Weitwinkel betont den Vordergrund und lässt Objekte, die sich weiter hinten im Bild befinden, kleiner erscheinen als sie in Wirklichkeit sind. Beim Teleobjektiv hingegen wirkt alles irgendwie zusammengedrückt,verengt.

An Nikons DX-Halbformat (z.b D7000)  habe ich einige Zeit auch ein 50-mm-Objektiv eingesetzt. Durch den Crop-Sensor und den einhergehenden Verlängerungsfaktor entsprach die Optik dort aber einem leichten 75er Tele. Meistens ist das 50er allerdings zu Hause geblieben, da  es mir gerade auf Konzerten zu “lang”  war . Jetzt da meine Hauptkamera die Vollformat-Kamera D800  ist habe ich mit dem 50mm Objektiv wieder einen „menschlichen Blickwinkel“ an meiner Kamera – es ermöglicht mir als Fotograf und dem Betrachter  eine normale und neutrale  Sicht auf die Dinge. Unverzerrt, direkt und natürlich. Besitzer von Kameras mit Halbformat  CMOS Bildsensor (23,5 x 15,6 mm) wie z.B der Nikon D3000, D5000 oder Canon User mit einer EOS 600D benötigen also ein 35mm Objektiv um an Ihren Kameras 50mm zu erhalten.

Ein 50mm Objektiv ist an einer Vollformatkamera ein 50mm Objektiv.Ein 50mm Objektiv ist auch an einer Kamera mit Crop-Faktor 1,5 (also an einer der kleineren Nikons oder Canons) ein 50mm Objektiv, zeigt aber den Bildauschnitt vergleichbar mit einem 75mm Objektiv an einer Vollformatkamera. Daher auch der irreführende Name Brennweitenverlängerung. Ich will Euch jetzt allerdings nicht mit Technikkram langweilen – denn hier geht es ja um die Kunst.

Das 50mm Objektiv galt mit dem auftreten der ersten erschwinglichen Teleobjektive Anfang der 80er Jahre  schnell als langweilig, unkreativ und billig.Mittlerweile erfreut sich die Festbrennweite  wieder wachsender Beliebtheit, bei der man sich ganz ohne Zoomerei auch auf das Zusammenwirken von Zeit, Blende und ISO-Zahl konzentrieren kann, oder als kleine, leichte, scharfe und lichtstarke Optik, die man immer dabei haben sollte. Besonders bei der sogenannten „Street Fotografie“ sind kleine Festbrennweiten einfach unauffälliger – viele Strassenmusiker,Müllmänner oder Mitmenschen raegieren einfach  panisch wenn man Ihnen mit einem Monsterzoomobjektiv vor der Nase rumfuchtelt. Es muss natürlich nicht unbedingt ein Autofokus Objektiv sein – das Foto welches Ihr unter dem Artikel seht ist mit einem manuellen Nikkor 50mm f/1.4  aus den 70er Jahren entstanden. Desweiteren fotografiert man einfach bewusster und entschleunigter. Für weniger als 120 Euro bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt lichtstarke Festbrennweiten der bekannten Marktführer die sich besonders bei der Konzertfotografie als preiswerte Alternative zu den Zoomoptiken eignen.  Als netten Nebeneffekt hält das „Fusszoom“ den Fotografen nebenbei ständig in Bewegung. Soll ja gesund sein 😉

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Tipp für Kamerarucksackliegenlasser

Das offenbar ziemlich clevere Alarmsystem von Secu4Bags ist seid Anfang 2011 auf dem Deutschen Markt erhältlich – nun ja – JETZT habe ich das Teil auch mal entdeckt. Kommt etwas spät für mich, aber ich habe mir das Gerät einfach mal bestellt und werde an dieser Stelle in den nächsten Tagen ausführlich darüber berichten. Amazonien bietet die Alarmanlage für 53 Euro an – ich denke wenn man für Hunderte Euro Fotokram mit sich rumschleppt, ist die Investition nicht ganz ungerechtfertigt 😉

Das Alarmsystem in  Kreditkartengröße passt in Laptoptaschen, Aktenkoffer, Gepäckstücke, Geldbeutel und eben auch in Kamerarucksäcke . Sobald die Entfernung zwischen dem geschützten Wertgegenstand und dem Smartphone größer als die eingestellte Schutzdistanz wird, ertönt ein lautes Alarmsignal mit bis zu 100 dB. Die SECU4Bags-App gibt es definitiv im Apple Store , und auch für mein  Android Handy ist eine App erhältlich. Alles weitere auf  http://www.secu4.com).

Leistungsmerkmale:

  • Anbindung an die Bluetooth-Schnittstelle Ihres Handys
  • Kompatibel zu iPhone und iPad
  • Einstellbare Schutzdistanz: 5–30 m
  • Einstellbare Alarmlautstärke: bis zu 100 dB
  • Automatische Updates der Anwendung auf Handy und Kartenfirmware
  • Handliche Kreditkartengröße: 78 x 48 x 5,2 mm
  • Bis zu 100 h Akkulaufzeit
  • Aufladbar über USB
  • Federleichtes Gewicht: nur 20 g
  • Hochwertige Qualität dank Schweizer Design und Entwicklung

Bin wieder da!

Mein Blog ist wieder online 🙂