Oldtimerverkehr auf der Linie 712

Oldtimerverkehr auf der Linie 712

In Zusammenhang mit mehreren Veranstaltungen in Düsseldorf boten Rheinbahn und „Linie D“ am Sonntag, den 14. Juni 2015, einen umfangreichen historischen Linienverkehr an. Von 11:00 bis 18:00 Uhr verkehrten insgesamt neun Oldtimerzüge auf der Strecke Staufenplatz – Grafenberger Allee – Wehrhahn – Jan-Wellem-Platz – Heinrich-Heine-Allee – Graf-Adolf-Platz – Bilk S-Bf. – Hellriegelstraße .

Als Ratinger habe ich mich natürlich für die Linie 712 entschieden, die in dieser Form im Zuge der Wehrhahnlinieneröffnung Anfang 2016 in Ihrer jetzigen Form verschwinden wird.

20150614-_DSC4912

20150614-_DSC4919

20150614-_DSC4916

20150614-_DSC4914

20150614-_DSC4956

20150614-_DSC4953

20150614-_DSC4946

20150614-_DSC4941

20150614-_DSC4937

20150614-_DSC4933

20150614-_DSC4931

20150614-_DSC4926

20150614-_DSC4922

20150614-_DSC5012

20150614-_DSC5010

20150614-_DSC5005

20150614-_DSC5003

20150614-_DSC5000

20150614-_DSC4998

20150614-_DSC4997

20150614-_DSC4996

20150614-_DSC4991

20150614-_DSC4985

20150614-_DSC4984

20150614-_DSC4983

20150614-_DSC4980

20150614-_DSC4977

20150614-_DSC4976

20150614-_DSC4975

20150614-_DSC4972

20150614-_DSC4968

20150614-_DSC4966

20150614-_DSC4963

20150614-_DSC4958

365 – Auf der Zielgeraden – ein Resümee

Am 1.1. 2014 habe ich mein 365er Projekt begonnen. Ich war am Anfang nicht wirklich überzeugt von der ganzen Sache – die Aussicht jeden Tag ein Foto machen zu müssen erschien mir als eher Zwanghaft und Stressig, bietet der Alltag doch genug Termine und negative Ablenkungen.

01/16/2014 01/23/2014 02/02/2014 02/07/2014 03/01/2014

Nach den ersten Wochen hat sich allerdings etwas ereignet, mit dem ich nie gerechnet hätte – Meine Kreativität ist förmlich explodiert – natürlich hatte ich mir selbst Beschränkungen auferlegt, um das ganze auf eine etwas ansprechendes Niveau zu heben – keine Fotos von Essen oder Partys – trotzdem, sprudelten Ideen manchmal im Stundentakt, und meine Ideenotizbuch füllte sich nach und nach.Hilfreich und inspirierend war auch der Austausch in verschiedenen FlickR oder Facebookgruppen, in denen andere Fotografen den gleichen Weg einschlugen wie ich, einige sind nach einigen Wochen am Wegesrand zurückgeblieben, wieder andere haben mit mir das Ziel erreicht.

20140311-000453820007 20140319-_DSC3767 20140321-_DSC3861-2 20140330-_DSC5140 20140425-_DSC6452-2

Natürlich gab es auch Frusttage. Verregnete Samstage an denen ich völlig unkreativ war, Abende nach 12 Stunden im Hauptjob, an denen ich einfach keine Kraft hatte die Kamera in die Hand zu nehmen, die selbstauferlegte Regel das gemachte Foto auch wirklich jeden Tag zu veröffentlichen und natürlich vorher zu bearbeiten – aber an Aufgeben habe ich nie wirklich gedacht und ich stehe hinter jedem meiner 365 Bilder und würde alle genauso wieder machen. Im Endeffekt habe ich in diesen 365 Tagen mehr über Kreativität und Fotografie gelernt als in den 8 Jahren davor in denen ich ambitioniert fotografiere. Das Projekt hat mir gezeigt was Fotografie mir eigentlich bedeutet und leisten kann – eine Tür in meine Seele zu öffnen, Mir selbst den Spiegel vorzuhalten – ich glaube , das sieht man auch an einigen meiner Bilder. Und ja – ich habe auch eine ganze Menge neues über mich erfahren, was das jetzt genau ist verrate ich allerdings nicht 😉

20140604-_DSC1761-2 20140503-_DSC7459 20140708-_DSC4643 20140717-_DSC5245 20140822-_DSF0230 (2)-Bearbeitet

 

20140915-_DSC0837 20140920-_DSC1181 20141129-_DSC6586-220141216-_DSC740220141228-_DSC7779

Und 2015? Ja, auch für das neue Jahr habe ich schon vor einigen Wochen eine Fortsetzung meines Projektes geplant, habe mich aber vor einigen Tagen entschieden mir erstmal einige Wochen Ruhe zu gönnen um meine Akkus wieder aufzuladen.

 

Ein grosses Dankeschön geht noch mal an alle, die meine Fotos angesehen,kommentiert und kritisiert haben, an alle die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, und natürlich an meinen alten Fotokumpel Falk, der mich angestiftet hat. Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen.

 

Theater

Theater

Mein letzter Kontakt mit der Welt des Theaters war irgendwann Anfang der 80er Jahre in der Theater AG meiner Schule, die ich nach kurzer Zeit wieder verlassen habe, weil ich der einzige Junge war 😉

Vor ein paar Wochen habe ich eine alte Bekannte auf Facebook wieder getroffen die In einer Laien Theater Gruppe spielt und sich Fotos gewünscht hat, also bin ich nach Neuss ins „Kulturforum Alte Post“ gefahren, und durfte die Generalprobe von „Karol“ fotografieren. In dem kleinen Saal fühlte ich mich sofort wohl – ich war direkt vorne an der ebenerdigen Bühne und hatte im Gegensatz zu den Konzerten die ich regelmässig fotografiere richtig gutes LICHT. Theaterfotografie weist durchaus Parallelen zur Konzertfotografie auf – ich konnte, obwohl ich das Stück nicht kannte, aus den Bewegungen der Schauspieler erahnen wie oder wohin sie sich als nächstes bewegen würden. Das man nicht ständig angerempelt wird wie im Fotograben oder Angst haben muss das die Ausrüstung eine spontane Bierdusche abbekommt entspannt die Lage zusätzlich.

Wenn Ihr neugierig auf das Stück geworden sein solltet,seht es Euch an – es gibt noch Aufführungen am 15.,21. und 23.11.

 

http://www.altepost.de/aktuelle_events

 

20141107-_DSC5384 20141107-_DSC5388 20141107-_DSC5391 20141107-_DSC5396 20141107-_DSC5399 20141107-_DSC5400 20141107-_DSC5404 20141107-_DSC5408 20141107-_DSC5412 20141107-_DSC5413 20141107-_DSC5414 20141107-_DSC5416 20141107-_DSC5418 20141107-_DSC5419 20141107-_DSC5420 20141107-_DSC5424 20141107-_DSC5427 20141107-_DSC5430 20141107-_DSC5442 20141107-_DSC5445 20141107-_DSC5446 20141107-_DSC5450 20141107-_DSC5453 20141107-_DSC5456 20141107-_DSC5458

 

 

20141107-_DSC5465 20141107-_DSC5476 20141107-_DSC5481 20141107-_DSC5487 20141107-_DSC5493 20141107-_DSC5495 20141107-_DSC5496 20141107-_DSC5503 20141107-_DSC5505 20141107-_DSC5506 20141107-_DSC5511 20141107-_DSC5512 20141107-_DSC5516 20141107-_DSC5520 20141107-_DSC5521 20141107-_DSC5523 20141107-_DSC5528 20141107-_DSC5530 20141107-_DSC5534 20141107-_DSC5536 20141107-_DSC5539 20141107-_DSC5545 20141107-_DSC5549

 

Analoge Fotografie im Digitalen Zeitalter

Nach einigen organisatorischen Hürden kann ich Euch jetzt endlich die Ergebnisse von meinem ersten analogen Shooting präsentieren. Der geneigte Leser fragt sich jetzt bestimmt – „warum tut man sich Das im Jahr 2014 noch an?“ „Warum benutzt Du nicht Deine Digitale? Geht doch viel schneller?“

20140311-000453820004

20140311-000453820003

Analoge Fotografie „entschleunigt“

Meine Antwort lautet schlicht und ergreifend – ich möchte es nicht schneller. Mich begeistert einfach das „entschleunigte“, gemächliche arbeiten mit Mittelformatkameras. Natürlich ist meine MAMIYA RB67 mit Ihren 3,5 KG kein Leichtgewicht, und das fotografieren mit Stativ und Kabelauslöser ist alles andere als bequem, aber mich fasziniert seit jeher einfach der Look von Film. Viele andere Fotografen die auch auf das gute alte Filmmaterial schwören ziehen genauso wie ich den Vergleich von CD und Vinyl – Vinyl klingt irgendwie erdiger – ja ehrlicher und es gibt genau wie bei analogem Bildmaterial ein gewisses Hintergrundrauschen.

Jedes der 12 Bilder auf einer Rolle Film – in meinem Falle da ich eine Kamera mit 6×7 Aufnahmeformat benutze sind es nur 10 – kostet Geld – daher überlegt man automatisch gründlicher ob und wann man abdrückt. Im Ergebnis komme ich nicht mit 300 Bildern von einem Shooting nach Hause, sondern mit 20 oder 30 Aufnahmen – das spart als netten Nebeneffekt auch Zeit, da man mit Qualitativ höherwertigen Aufnahmen belohnt wird.

20140311-53800002

20140311-53800001

Die Technik

Analoge/alte Kameras haben oftmals einfach eine unglaubliche Anfassqualität. Hier ziehe ich den Vergleich zum Automobilbau – heute sehen die meisten Autos irgendwie gleich aus – genauso wie Kameras – stellt man moderne Kameras z.b von Pentax,Nikon oder Canon nebeneinander gleichen sich diese bis auf wenige Details wie ein Ei dem anderen – alte Fotoapparate haben einfach Charakter, ob die berühmten Zweiäuger von Rolleiflex, Messucherkameras von Leica, oder eben die „Backsteine“ von Mamiya sie alle haben einfach ein unverwechselbares Aussehen. Natürlich haben fast alle dieser alten Knipskisten keinen eingebauten Belichtungsmesser – die gibt es allerdings schon ab 50 Euro gebraucht auf Fotobörsen oder im Netz – was durchaus auch wieder ein Sammelgebiet sein kann – wenn man es so übertreibt mit der Kamerasammelwut wie ich. Das Thema Entwicklung ist für mich im Moment noch Neuland – bis jetzt landeten die belichteten Filmrollen beim Fotohändler meines Vertrauens – bald kann ich Euch aber hoffentlich von meinen ersten Versuchen mit Chemie und Rotlicht berichten.

20140311-000453820007

20140311-000453820002

Der Look

Das Internet ist voll mit digitalen Bildern – jeden tag kommen 100.000 dazu – jeder kann mittlerweile mit einer mittelpreisigen DSLR druckreife Fotos anfertigen – aber die meisten Bilder sind völlig austauschbar und haben mehr oder weniger den gleichen Look, ob Fotos von rennenden Hunden,Knallbunte HDR´s oder kitschige Sonnenuntergänge – warum sich also nicht mit einer analogen Kamera von der knipsenden Masse abheben? Wie bereits erwähnt hat analoges Bildmaterial einfach einen besonderen Look, der auch mit den besten Lightroom oder Photoshop Filtern nicht nachzuahmen ist. Gerade das Bokeh (japanisch für unscharf) ist z.B bei Portraitfotos ein Wichtiges Merkmal – also wenn man eine kleine Blendenzahl wie z.b f1,4 oder f1,8 am Objektiv oder an der Kamera einstellt und nur die Augen und Teile des Gesichtes des Models scharf werden. Dieses Bokeh eben sieht gerade bei Mittelformat Kameras wesentlich geschmeidiger,weicher ja einfach anders aus als bei 25 Megapixel DSLR´s.

Und da ich eben genau diesen Look mag, werde ich auch in Zukunft bei Portraitshootings auf analoge Kameras setzen.

20140311-000453820001

20140311-53800005

 

20140423-_DSC6302

20140425-000001

20140425-000007

20140425-000006

Danke 2013

Klar,Günter Jauch hat seinen Jahresrückblick schon, auf sämtlichen Kanälen liefen die Highlights des Jahres über den Bildschirm und auch die meisten meiner Freunde haben bereits Ihre besten Filme oder liebsten Platten des Jahres aufgelistet. Meinen Jahresrückblick möchte ich hiermit einfach mal mit einer kleinen Auswahl von Fotos begehen. Das sind jetzt nicht unbedingt die besten aus fotografischer Sicht, sondern einfach die Bilder die mich an besondere Menschen, Orte oder Reisen erinnern.

 

2013 – Ich sage Danke. Du warst ein gutes (Foto)Jahr. Ich habe viel erreicht und noch mehr gelernt.

 

10993339685_0bd72e6dd9_c

11594414626_f58157dc4a_c10993337125_9da7d064e0_c11572263945_56977885e5_c11194054753_58f420c67c_c 11194062023_0909dde71b_c 11194284886_2c5d29efcd_c 11194740214_62406c7a08_c 11160743205_2b748eaf7b_c 10985176823_5ced4817b1_c 8702066475_5be49ea5fd_c 10985140864_a81915696f_c 8703190056_2d82aa2ce7_b 11074342776_737cacc346_c 11357079444_6828b4f407_c 11055825246_abe53c7706_c 11055885333_7d77826586_c 8702087085_df4440d34f_c 10985189053_6455f90a2c_c 10985068196_b6da9b8ee8_c 8703190710_64200f8bfe_c 11075004656_882077e5e3_c 11009460065_558a77680b_c 11053351544_cf11838cc8_c 11193760753_77e7495af0_c 11055908123_75032f8856_c 9517136941_1c84360192_c 10984874225_a59f3009db_c 10994684566_38a459a211_c 10993505784_0d01a3b71b_c

31080494_orig

 

 

Adventskalender für den Fotonerd

Glück ist wenn man auch mit Mitte 30 noch nicht zu alt ist für einen Adventskalender.

Glück ist auch wenn man eine Freundin hat die Verständnis aufbringt für die eigene ausgeprägte Fotobesessenheit 😉

Ich halte Euch in den nächsten Tagen natürlich auf dem Laufenden, was sich in den einzelnen Päckchen verbirgt.

 

_DSC9176

In einem anderen Land

Am Samstag war ich mit meinem geschätzten Kollegen Markus Kösters unterwegs. Da wo wir zuerst reinwollten, kamen wir nicht rein – da wir dann aber noch etwas Zeit und Licht hatten hat er mich durch Duisburg Bruckhausen geführt – ein kompletter Stadtteil der seit einiger Zeit nach und nach verschwindet. Eine sehr bedrückende und traurige ja fast schon apokalyptische Stimmung herrschte zwischen den mittlerweile überwiegend unbewohnten Häusern. Zwischen den Leblosen Strassenzügen mit ihren Ruinen fühlte mich tatsächlich wie in einem anderen Land.

_DSC8735

_DSC8740

_DSC8741

_DSC8752

_DSC8757

_DSC8758

_DSC8761

_DSC8766

_DSC8767

_DSC8772

_DSC8775

_DSC8782

_DSC8786

_DSC8789

_DSC8790

Shooting mit Janine

Den gestrigen Samstag habe ich mit einem Shooting in Düsseldorf verbracht. Hin und wieder kam sogar mal die Oktobersonne zum Vorschein.

_DSC7509

 

_DSC7529

Baustelle

Wie Ihr warscheinlich schon festgestellt habt, gibt es hier im Moment eher weniger zu sehen. Momentan bin ich dabei die Seite grundlegend umzubauen. In den nächsten Tagen wird hier wieder mehr los sein 😉

Abschied vom Tausendfüßler

Heute habe ich zusammen mit mehreren tausend Düsseldorfern Abschied von unserem „Tausendfüßler“ genommen. Die Hochstrasse, einst Symbol des Wirtschaftswunders wird ab morgen abgetragen. Heute gab es die einmalige Gelegenheit zum Abschiednehmen. Einige liessen es sich nicht nehmen, mit Hammer und Meißel bewaffnet Erinnerungsstücke aus dem Bauwerk herauszubrechen. Ich habe mich allerdings heute aufs Bildermachen beschränkt 😉 _DSC3017 _DSC3025 _DSC3027 _DSC3028 _DSC3031 _DSC3038 _DSC3042 _DSC3045 _DSC3046 _DSC3051 _DSC3054 _DSC3061 _DSC3068 _DSC3069 _DSC3073 _DSC3074 _DSC3086 _DSC3093 _DSC3096 _DSC3111 _DSC3115 _DSC3119 _DSC3121 _DSC3136 _DSC3142 _DSC3155 _DSC3158 _DSC3162 _DSC3164 _DSC3165 _DSC3169 _DSC3173 _DSC3177 _DSC3181 _DSC3185 _DSC3186 _DSC3190 _DSC3195 _DSC3198 _DSC3200